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» Sonntag, 03.07.2011
Flugbericht Arcus
Autor: AK

Wir haben den LVB-Arcus gechartert. Wie schon letztes Jahr bei der Charterung der LVB-DG1000 haben wir schlechtes Wetter abonniert und wir mussten an den Hang.


LVB-Arcus am Kitzinger Flugplatz

Hier meine ganz subjektive Einschätzung vom Arcus nach den ersten paar Stunden (als jemand, der vorher noch nie ein Schempp-Hirth-Flugzeug geflogen ist):

Der Acrus ist ein geniales Flugzeug. Er ist wendig wie ein Einsitzer und gleitet hervorragend. Er soll eine beste Gleitzahl von 1:50 haben. Aber noch beeindruckender ist, wie wenig Höhe der Arcus im Schnellflug verliert. Kein Wunder, dass die aktuelle Deutsche Meisterschaft in der Doppelsitzerklasse auf einem Arcus gewonnen wurde.


Sehr eleganter und charakteristischer Tragflügel

Das Cockpit ist für meine 190cm hinten sehr bequem, vorne ist es eher zu klein, ich bin die ganze Zeit mit den Knien am Instrumentenbrett angestoßen, obwohl ich schon meine flachen Fliegerschuhe anhatte. Aber vielleicht kann man den Arcus auch mit einem weiter ausgeschnittenen Instrumentenbrett bekommen.

Die Werbeaussage auf schempp-hirth.com "Das Kundenfeedback über dieses in Bezug auf .... Platzverhältnisse vollkommen neu ausgelegte Cockpit ist überwältigend gut, so dass hier keine Wünsche offenbleiben sollten." kann ich so nicht unterschreiben, 1,90m ist jetzt nicht exotisch und da sollte man vorne schon noch gut reinpassen. Zumal das Cockpit hinten sehr geräumig ist.

Die Sicht mit der großen Haube ist gut, umgedreht geht sie aber sehr schwer zu, wenn die Sonne ein paar Minuten drauf scheint und das Haubentuch nicht drauf lag.


Die einteilige Haube bietet eine hervorragende Rundumsicht von hinten.

Die Ruder sind sehr leichtgängig, Quer- und Seitenruder sind hervorragend abgestimmt und der Flieger ist sehr wendig. Das Höhenruder empfand ich als zu unruhig, es ist recht schwer, die Fahrt zu halten. Die Trimmung war auch keine echte Hilfe. Die Wölbklappen sind war mit Trimmung und Höhenruder gekoppelt, aber nicht „richtig“. Beim Kurbeln in +2 musste ich schwanzlastig trimmen und beim Vorflug in -2 kopflastig.

Der Windenstart funktioniert gut. Wir sind mit +1 angerollt und haben nach der Sicherheitsmindesthöhe auf +2 umgewölbt. Nur auch nach dem Abheben ist das Höhenruder wieder zu empfindlich und wenn man es neutral lässt, nimmt der Arcus nach dem Abheben die Schnauze nach unten. Als wenn die Schwerpunktkupplung zu weit vorne sitzen würde. Dafür überhaupt kein Aufbäummoment.

Die Flächen sind relativ steif, Thermik hat man in der Regel schon gespürt, bevor das Vario sich rührt. Das war ganz angenehm. Beim steilen Kurbeln musste man mit dem Querruder abstützen. Hier ist dann doch ein Unterschied zum Einsitzer, den man in die Kurve legt und der dann alleine kreist und steigt.

Gestern hatten wir relativ starken und böigen Seitenwind bei der Landung. Hier war der Arcus sehr unangenehm zu landen. Vermutlich haben die hochgebogenen Flächen sehr viel Angriffsfläche für den Wind geboten, zusammen mit der etwas verminderten Querruderwirksamkeit in der Landestellung. Mit weit ausgefahrenen Bremsklappen lässt er sich gar nicht richtig abfangen und umgedreht neigt er mit wenig ausgefahrenen Bremsklappen zum Springen. Das empfindliche Höhenruder erfordert bei der Landung sehr viel Gefühl.


Kniffelig: Landung bei Seitenwind

Der Arcus ist ein super Flugzeug, aber als Verbandsflugzeug finde ich es nicht so toll geeignet. Auf jeden Fall zu früh gekauft: Der Arcus hat noch keine Musterzulassung sondern nur ein Permit-to-Fly (ehem. Vorläufige Verkehrszulassung) und so sind weder Schulflüge noch Passagierflüge zugelassen. Ich finde, dass beißt sich etwas mit dem ersten Einsatzzweck laut Präambel: „Streckenfluglehrgänge des LVB für Jugendliche unter Anleitung von Fluglehrern“.
Aber auch als begeisterter Kunstflieger weine ich der LVB-DG1000 etwas nach. Auch wenn die Streckenflugleistungen der DG1000 deutlich schwächer sind, war es doch das universellere Flugzeug.



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